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Explosionen in serbischem Munitonslager

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Explosionen in serbischem Munitonslager

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In einem unterirdischen Munitionslager der serbischen Armee in Paracin, 150 Kilometer südlich von Belgrad, hat es eine Serie von Explosionen gegeben. Sie hatten am frühen Morgen begonnen und zogen sich über den ganzen Tag hin. Serbiens Innenminister Dragan Jocic sagte, in dem Lager befänden sich 3500 Tonnen Munition und Sprengstoff. Zu den Ursachen für die Detonationen gab es zunächst keine Angaben. Ein Terroranschlag wurde jedoch ausgeschlossen. Wegen der Gefahr weiterer Explosionen wurden eine Autobahn in Richtung Mazedonien und Bulgarien sowie die internationale Bahnstrecke vorübergehend gesperrt.

Die Druckwelle verursachte große Schäden, auch in den im Umkreis von 20 Kilometern liegenden Wohngebieten. Mindestens 20 Menschen seien durch zersprungene Fensterscheiben verletzt worden, hieß es. Für den Fall, dass die Bevölkerung in Sicherheit gebracht werden muss, stehen 50 Reisebusse bereit. Die Gefahr einer chemischen Umweltverschmutzung besteht nach Angaben des Militärs nicht.