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Ungarn beginnt Gedenkfeiern an Volksaufstand

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In Ungarn haben die offiziellen Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag des anti-kommunistischen Aufstands begonnen. Einen Tag vor dem eigentlichen Jubiläum am Montag fand in der Sankt Istvan Basilika in Budapest ein ökumenischer Gottesdienst statt. Anwesend war auch Ministerpräsident Ferenc Gyurscany, der wegen seiner Lügenaffäre seit Wochen unter politischem Druck steht.

Im Museum für Militärgeschichte in der ungarischen Hauptstadt wurde eine permanente Ausstellung zum Gedenken an den Aufstand eröffnet. Die zeitgenössischen Ausstellungsstücke erzählen die Geschichte der gescheiterten Revolte, deren Niederschlagung fast 3.000 Menschen das Leben kostete.

Im Beisein von mehr als 50 Staatsgästen findet Sonntagabend ein Festkonzert in der Budapester Oper statt. Am Montag folgt eine Militärparade auf dem Parlamentsplatz in der Hauptstadt und eine Feierstunde im Parlament.