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Britisch gefärbte Strategie für Irak ?

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Britisch gefärbte Strategie für Irak ?

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Der britische Premierminister Tony Blair wirbt nach der Wahl-Niederlage von US-Präsident George W. Bush für eine veränderte gemeinsame Außenpolitik. Beide Politiker stehen wegen der negativen Entwicklungen im Irak unter Druck. Blair sprach per Videokonferenz mit der amerikanischen Baker-Kommission. Diese überparteiliche Gruppe arbeitet an einer alternativen Strategie für die Irak- und die Nahost-politik der USA. Die Kommission will ihre Empfehlungen bis Ende Dezember vorlegen.

Zur Lösung der verfahrenen Situation im Irak will Großbritannien Iran und Syrien einbeziehen. Außerdem brauche man einen Ansatz für den ganzen Nahen und Mittleren Osten. Das schließe die Libanon-Krise und den israelisch-palästinensischen Konflikt ein.