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Londoner Börse lehnt Nasdaq-Offerte erneut ab

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Londoner Börse lehnt Nasdaq-Offerte erneut ab

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Auch nach zweimaliger Ablehnung bleibt die London Stock Exchange das Objekt der Übernahmebegierde der New Yorker Technologiebörse Nasdaq. Die Amerikaner legten den LSE-Aktionären das offizielle neue Kaufangebot vor, was vom LSE-Management bereits im November als zu niedrig verworfen worden war. Und auch dieses Mal hieß es, die Offerte spiegele nicht die einzigartige strategische Position der britischen Börse wider. Das Angebot aus New York beläuft sich auf knapp vier Milliarden Euro.

Der Wert der an der Nasdaq und der LSE notierten Unternehmen liegt bei 9500 Milliarden Euro – sollte es zum Zusammenschluss kommen. Damit wären sie halb so groß wie die fusionierte Börse aus Wall Street und Euronext, die sich derzeit anbahnt.

Die Anteilseigner der LSE haben nun bis zum 11. Januar Zeit, das Angebot der Nasdaq anzunehmen oder abzulehnen. Analysten rechnen indes nicht mit einer Zustimmung. Das Angebot sei bereits für die Nasdaq finanziell das Ende der Fahnenstange. Der schwache Dollar und der hohe LSE-Kurs sprächen ebenfalls dagegen.