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Friedenstreffen zwischen verfeindeten Palästinensern

Friedenstreffen zwischen verfeindeten Palästinensern
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Gibt es noch einen Weg zum Frieden zwischen den verfeindeten Palästinensergruppen? Wenn überhaupt, dann könnte er sich heute öffnen, beim Treffen zwischen Hamas und Fatah im saudiarabischen Mekka. Der palästinensische Regierungschef Ismail Hanija sagt jedenfalls, seine Hamas-Bewegung fahre mit der ernsthaften Absicht dorthin, ein Abkommen zu erreichen. Das solle den Krisenzustand beenden und durch eine gemeinsame Regierung die nationale Einheit stärken.

Das will auch die Fatah, die Partei von Palästinenserpräsident Machmud Abbas, Hanijas politischem Gegenspieler. Saudi-Arabien hat das neue Treffen vermittelt; das Land hat zur Zeit den Vorsitz in der Arabischen Liga.

Die Hamas hatte bei der Wahl vor einem Jahr die Fatah von der Macht verdrängt. Ihre radikale Politik führte aber dazu, dass westliche Länder ihre Hilfe einstellten. Alle Gespräche über eine gemeinsame Regierung der nationalen Einheit scheiterten schnell. Als Abbas dann von Neuwahlen sprach, brachen zwischen beiden Gruppen heftige Kämpfe aus. Alleine in den letzten Tagen wurden dabei wieder fast dreißig Menschen getötet.

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