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Gefangene britische Soldaten im Iran legen angeblich "Geständnisse" ab

Gefangene britische Soldaten im Iran legen angeblich "Geständnisse" ab
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Alle 15 im Iran gefangenen britischen Soldaten haben angeblich “Geständnisse” abgelegt und zugegeben, illegal in iranische Hoheitsgewässer eingedrungen zu sein. Das berichtete der staatliche Rundfunk in Teheran. Am Sonntag abend hatte der Iran mit Filmaufnahmen von “Geständnissen” zwei weiterer britischer Soldaten den Druck auf die Regierung in London erhöht. Insgesamt hat Teheran bislang entsprechende Videos von vier der 15 Gefangenen gezeigt. Das britische Außenministerium widersprach den iranischen Berichten und bekräftigte, die Soldaten seien am 23. Mai im Schatt al-Arab auf irakischem Gebiet festgenommen worden. Die Regierung in London gibt sich seit Ende der vergangenen Woche in Erklärungen zu der Gefangenenkrise deutlich zurückhaltender und betont immer wieder den Wunsch nach einer Lösung auf diplomatischem Weg. Zeitungsberichten zufolge erwägt der Krisenstab der Regierung ein öffentliches Versprechen an den Iran, wonach Großbritannien dessen Hoheitsgewässer ab sofort respektieren werde. Dafür könne ein Marineoffizier nach Teheran entsandt werden. Das Außenministerium nahm dazu nicht Stellung.

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