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Kreuzfahrtschiff vor griechischer Insel gesunken: Behörden befürchten drohende Ölpest

Kreuzfahrtschiff vor griechischer Insel gesunken: Behörden befürchten drohende Ölpest
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Nach dem Untergang des Kreuzfahrtschiffs “Sea Diamond” vor dem Hafen der griechischen Insel Santorin warnen die Behörden vor einer Ölpest. In den Tanks des Schiffes befinden sich rund 350 Kubikmeter Öl. Zwei Spezialschiffe kamen am Freitag in Santorin an, um das Öl abzupumpen. Taucher haben unterdessen die Suche nach den beiden vermissten Franzosen abgebrochen. Das Schiff sei zu instabil und rutsche am Meeresgrund einen Hang hinunter, berichteten die Bergungskräfte. Bei der Havarie am Donnerstag waren ein 45-jähriger französischer Tourist und seine 16-jährige Tochter in ihrer Kabine von dem eindringenden Meerwasser überrascht worden und wahrscheinlich ertrunken.

Die geretteten Passagiere wurden nach Piräus gebracht. Größtenteils handelt es sich um Kanadier und US-Amerikaner. Die “Sea Diamond” war nach einem Navigationsfehler auf ein Riff aufgelaufen. Wie es dazu kommen konnte, ist allerdings unklar. Die Besatzung kenne die Region genau, hieß es; zudem sei das Riff in allen Karten eingezeichnet.

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