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Spanisches Finanzministerium ermittelt wegen massenhafter 500-Euro-Scheine

Spanisches Finanzministerium ermittelt wegen massenhafter 500-Euro-Scheine
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Die Spanier sind dafür bekannt, am liebsten alles in bar zu bezahlen. Dagegen ist nichts einzuwenden.
Auch nichts gegen 500-Euro-Scheine – obgleich das Bezahlen mit einer solchen Banknote etwa an der Kasse eines Supermarktes schon mal Komplikationen auslösen könnte.

Doch wenn in Spanien plötzlich mehr als ein Viertel aller 500-Euro-Scheine der gesamten Eurozone in Umlauf sind, dann weckt das den Verdacht der Behörden. Zwar heißt es im Volksmund: Bargeld lacht, was aber die Steuerbehörden keineswegs lustig finden.

Denn das Finanzamt argwöhnt hinter den massenhaften 500-Euro-Scheinen Geldwäsche und Schwarzmarkt. Also ordnete das Finanzministerium Ermittlungen an.

Im Visier ist vor allem die unübersichtliche Baubranche. Viele Leih-, Fremd- und Gastarbeiter werden cash bezahlt, am Fiskus vorbei, so der Verdacht. Noch größere Summen werden demnach beim Immobilienkauf verschoben. Getreu dem spanischen Sprichwort über den Notar, der mal eben auf Toilette muss.

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