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Auslandsgespräche mit dem Handy sollen noch vor den Sommerferien billiger werden

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Einem entsprechenden Vorschlag hat der Industrieausschuss des Europa-Parlamentes mit großer Mehrheit zugestimmt.
Und hat somit auf die Beschwerden von Mobilfunknutzern über zu hohe Roaminggebühren reagiert. Wer nun im europäischen Ausland zum Handy greift, soll maximal 40 Cents zahlen. Bei eingehenden Anrufen wird es eine Obergrenze von 15 Cent geben. Die Roaminggebühren, die bei internationalen Mobilfunkverbindungen anfallen, liegen bisher bei zum Teil mehreren Euro pro Minute.

Noch sind Roaminggebühren in jedem Land anders. Wer mit einem französischen Mobilfunkbetreiber zum Beispiel nach Deutschland telephoniert, zahlt 4 Euro für 4 Minuten. Der Angerufene wird mit 1,88 Euro belastet. Wer mit einem deutschen Netzbetreiber nach Frankreich telephoniert muß 5 Euro für 4 Minuten zahlen und der Angerufene wird mit 2,76 Euro zur Kasse gebeten. Das europäische Parlament ist einem Kommissionsvorschlag gefolgt und die 27 Mitgliedstaaten sind nur mit Details nicht einverstanden.