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US-Spitzenpolitiker: "Krieg im Irak ist verloren"

US-Spitzenpolitiker: "Krieg im Irak ist verloren"
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Zum ersten Mal hat ein amerikanischer Spitzenpolitiker den Krieg der US-geführten Truppen im Irak für verloren erklärt. Harry Reid, Führer der demokratischen Mehrheit im Senat, sagte zugleich, dass der Einsatz der Truppen rein gar nichts gebracht habe, wie der extreme Gewalt-Ausbruch am Mittwoch gezeigt habe.

Reid hatte zuvor im weißen Haus mit Präsident George W. Bush über die seiner Ansicht nach hoffnungslose Lage im Irak gesprochen. Anlass für das Gespräch war Bushs Forderung nach weiteren 100 Milliarden Dollar für die Kriege im Zweistromland und in Afghanistan.

Mitte der Woche hatten Selbstmordattentäter in der irakischen Hauptstadt fast 200 Menschen in den Tod gerissen. Es war einer der blutigsten Tage des Irak-Konfliktes. Zu Jahresbeginn hatte die US-Regierung erklärt, vor allem in der Region Bagdad künftig für Sicherheit sorgen zu wollen.

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