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Staatsbegräbnis für Jelzin

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Staatsbegräbnis für Jelzin

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In der Erlöser-Kathedrale in Moskau haben tausende Menschen Abschied von dem früheren Präsidenten Russlands, Boris Jelzin, genommen. Jelzin war am Montag im Alter von 76 Jahren an Herzversagen gestorben. Das erste demokratisch gewählte Staatsoberhaupt hatte von 1991 bis 1999 regiert. Die Kathedrale neben dem Kreml blieb die ganze Nacht hindurch für die Trauernden geöffnet.

Die Erlöser-Kathedrale ist die wichtigste Kirche der russischen Orthodoxie. Jelzin selbst hatte den Wiederaufbau des unter dem Diktator Josef Stalin gesprengten Gotteshauses verfügt. Die politische Führung des Landes, zahlreiche Staatschefs aus der früheren Sowjetunion sowie aus dem Ausland wollen an diesem Mittwoch an der Trauerfeier teilnehmen. Im Anschluss daran wird Jelzin auf dem Neujungfrauen-Friedhof beigesetzt. Außer dem Staatschef Nikita Chruschtschow sind alle Sowjetführer an der Kremlmauer begraben.