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Nahost: Entführer von britischem Reporter fordern Freilassung von Gefangenen in Großbritannien

Nahost: Entführer von britischem Reporter fordern Freilassung von Gefangenen in Großbritannien
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Ein Lebenszeichen des im Gazastreifen entführten britischen Reporters Alan Johnston: Laut einer im Internet veröffentlichten und von Bildern unterlegten Tonaufnahme befindet sich Johnston in der Gewalt einer Islamistengruppe, die sich “Armee des Islam” nennt. Ein Sprecher verlangt die Freilassung von vier in Großbritannien inhaftierten Mitgliedern, darunter Scheich Abu Qatada al-Filistini. Der radikale islamische Geistliche soll Verbindungen zu Al-Kaida haben. Die Echtheit der Aufnahme wurde vorerst nicht bestätigt.

Der BBC-Reporter Alan Johnston war am 12. März im Gazastreifen entführt worden. Bis jetzt wurde nur das Auto des 44-jährigen aufgefunden. Johnston hatte als Korrespontent in Usbekistan und Afghanistan gearbeitet, bevor er nach Gaza kam. Drei Jahre lang war er dort – als einziger westlicher Berichterstatter. Ende März hätte er das Gebiet verlassen sollen. Seit Johnstons Entführung haben zahlreiche Palästinenser, vor allem Journalisten und Fotografen, immer wieder für seine Freilassung demonstriert. Auch die palästinensische Regierung und selbst die bewaffneten Palästinensergruppen verurteilten die Entführung auf das Schärfste.

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