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Italiens Rentenreform geändert

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Die italienische Mitte-Links-Regierung hat sich mit den Gewerkschaften auf eine Abschwächung der Rentenreform geeinigt. Nach einem acht-stündigen Verhandlungsmarathon gab Ministerpräsident Romano Prodi schließlich den Kompromiss bekannt:
Er sagte, mit der Vereinbarung könne ein gerechteres Land geschaffen und ein ausgewogeneres Rentensystem aufgebaut werden. Jugendliche erhielten dadurch eine neue Perspektive.

Die Erhöhung des Renteneintrittsalters von 57 auf 60 Jahre ab dem kommenden Jahr ist nun vom Tisch. Dies hatte die Vorgängerregierung unter Protest der Linken und der Bevölkerung beschlossen. Stattdessen wird das Eintrittsalter nun stufenweise zwischen 2008 und 2013 von derzeit 57 auf 61 Jahre angehoben. Die Regel greift nach 35 Versicherungsjahren. Diese stufenweise Anhebung wird den Staat in den nächsten zehn Jahren rund zehn Milliarden Euro kosten.