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Bomeb und politischer Sprengstoff im Irak

Bomeb und politischer Sprengstoff im Irak
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Bei zwei Sprengstoffanschlägen in Bagdad sind insgesamt mindestens 68 Menschen getötet worden. Im Vorort Mansur, ein Wohngebiet der Wohlhabenden , sprengten in den Mittagsstunden Extremisten kurz vor einer Tankstelle ein Tanklaster .
Resultat: mindestens 50 Tote. Begonnen hatte der Tag in der irakischen Hauptstadt mit der Explosion einer Autobombe in dem vorwiegend von Schiiten bewohnten Stadtteil Karrade. Mindestens 18 Tote lautete hier die erste Bilanz.

Zum Terror kommen in Bagdad die politischen Konflikte. Fünf sunnitische Minister und der stellvertretende Ministerpräsident Salam al-Saubai haben ihre Mandate niedergelegt. Ein Sprecher der Gruppe betonte auf einer Pressekonferenz, die Minister würden ihre Arbeit erst wieder aufnehmen, wenn der Ministerpräsident Al-Maliki auf Forderungen der Fraktion nach Gesetztesänderungen eingehe. Damit wollen die sunnitischen Politiker den Einfluss der schiitischen Milizionäre in den Sicherheitskräften verringern.

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