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Trauerfeier für südkoreanisches Entführungsopfer

Trauerfeier für südkoreanisches Entführungsopfer
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In Süd-Korea haben Familienangehörige und Freunde vom zweiten Entführungsopfer in Afghanistan Abschied genommen. Der 29jährige war von militanten Taliban erschossen worden. Die Entführer hatten einen Gefangenenaustausch gefordert: die afghanische Regierung lehnt das allerdings strikt ab. Das würde nur zu neuen Entführungen ermutigen. Es bleibe nur der Weg über Lösegeld-Verhandlungen, erklärte ein Unterhändler aus Kabul.

Bei der Trauerfeier südlich der Hauptstadt Seoul sagte der Vater des Opfers unter Tränen, dass er hoffe, dass die restlichen Geiseln gesund zu ihren Familien zurückkehren könnten. Nach Angaben der Taliban sind die anderen 21 Geiseln noch am Leben. Zwei sind allerdings ernsthaft erkrankt. Ein Team von freiwilligen Ärzten wollte in die Provinz Ghazni reisen, um die beiden zu behandeln. Bisher gibt es aber keine Erlaubnis der Taliban.

Die Entführer hatten die Gruppe christlicher Missionare vor rund drei Wochen in ihre Gewalt gebracht und später zwei Geiseln erschossen.

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