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Irans Ministerpräsident zu Besuch im Irak

Irans Ministerpräsident zu Besuch im Irak
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Der irakische Regierungschef Nuri al-Maliki besucht für drei Tage den Iran. Bei seinem Aufenthalt im Nachbarstaat geht es vor allem um die Sicherheitslage in seinem eigene Land. Auch das Verhältnis zu den USA wird ein Thema sein. Amerika wirft dem Iran vor, er unterstütze schiitische Milizen im Irak und untergrabe damit die Bemühungen um Sicherheit.

Der Iran bestreitet das. Inzwischen gibt es darüber sogar Verhandlungen mit den USA. Maliki will, dass die bisherigen Gespräche auf Expertenebene künftig von Botschaftern geführt werden. Schiitische Moslems sind in beiden Ländern in der Mehrheit. Im Irak war allerdings lange die Minderheit der Sunniten an der Macht; beide Gruppen stehen nun im Bürgerkrieg.

Maliki ist jetzt unter Druck vor allem der USA, die verfeindeten Gruppen wieder zu versöhnen. Im Moment passiert genau das Gegenteil; viele Sunniten ziehen sich aus Parlament und Regierung zurück.