Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Kein Ende des Geiseldramas in Afghanistan in Sicht

Kein Ende des Geiseldramas in Afghanistan in Sicht
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Die 21 Entführten Koreaner befinden sich immer noch in den Händen der radikal-islamischen Taliban. Das teilte eine südkoreanische Nachrichtenagentur mit. Zunächst hatte ein Taliban-Sprecher mitgeteilt, zwei der Geiseln seien freigekommen. Nun hätten die Taliban-Führer entschieden, doch nicht zwei erkrankte weibliche Geiseln freizulassen.

Was die radikal-islamischen Rebellen dazu bewogen hat, ist nicht bekannt. Nach direkten Gesprächen zwischen südkoreanischen Diplomaten und Taliban-Vertretern am Samstag stieg die Hoffnung auf eine baldige Freilassung. Am 19. Juli waren 23 Mitglieder einer südkoreanischen Kirchengruppe verschleppt worden.

Zwei männliche Geiseln wurden später erschossen. Die Taliban verlangen die Freilassung von Gesinnungsgenossen aus afghanischer Haft. Afghanistan und die USA fürchten nun, dass ein Gefangenenaustausch nur weitere Entführungen nach sich ziehen könnte.