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FARC-Rebellen kündigen Freilassung von Geiseln an

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FARC-Rebellen kündigen Freilassung von Geiseln an

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Die kolumbianische Rebellenorganisaton FARC hat angekündigt, drei ihrer Geiseln freilassen zu wolllen. Eine von ihnen soll Clara Rochas sein, die ehemalige Wahlkampfmanager in der damaligen Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt. Rochas und Betancourt waren im Jahr 2002 entführt worden. Clara Rochas hat mit einem der FARC-Rebellen einen Sohn, Emanuel, der ebenfalls freikommen könnte. Ihre Mutter sagte, sie habe sich das seit langem gewünscht.

Und, an ihre Tochter gewandt, immer, wenn sie zu ihr gesprochen habe, habe sie sich gefragt, wie dieser Moment wohl sein würde. Es sei ein Augenblick nicht nur größten Glücks, sondern auch größter Befriedigung. In einem Kommuniqué der Rebellen hieß es, man werde die Geiseln dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez übergeben. Chavez sagte, das sei ein gutes Weihnachtsgeschenk, besonders für die Angehörigen von Clara Rochas und ihrem Sohn Emmanuel. Ende November hatte es nach vier Jahren erstmals wieder ein Lebenszeichen von Ingrid Betancourt gegeben. In dem Video wirkte die 45-Jährige sichtlich abgemagert. Sie saß nahezu apathisch auf einer schmalen Holzbank in einem
Dschungelcamp.