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Russland und Bulgarien einigen sich im Streit um Gas-Pipeline

Russland und Bulgarien einigen sich im Streit um Gas-Pipeline
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Ein offenbar erfolgreicher Staatsbesuch in Bulgarien für den russischen Präsidenten Wladimir Putin: Der Streit um eine Gaspipeline von Russland nach Italien ist beendet; Sofia wird sich an dem Projekt beteiligen. Darauf hatten sich Putin und sein bulgarischer Kollege Georgi Parwanow bei nächtlichen Verhandlungen geeinigt. Am Morgen fand eine Militärparade in Sofia statt – der offizielle Startschuss für ein “Russland-Jahr” in Bulgarien. Putin und Parwanow betonten zu Beginn des zweitägigen Staatsbesuchs das freundschaftliche Verhältnis zwischen Moskau und Sofia. Darüber hinaus hat Putins Besuch auch einen historischen Anlass: Vor 130 Jahren, im Jahr 1878, wurde im russisch-türkischen Krieg die Herrschaft der Türken in Bulgarien beendet.

Wirtschaftlich ist Putins Besuch nicht nur hinsichtlich der Einigung über die “South-Stream”-Gaspipeline ein Erfolg für Moskau. Unterzeichnet wurden auch Verträge über den Bau eines Atomkraftwerks sowie einer Ölpipeline von Bulgarien nach Griechenland. Im Streit um “South Stream” war es vor allem um die Frage gegangen, welchen Anteil der bulgarische Staat an der neuen Gesellschaft halten soll. Russland hatte die von bulgarischer Seite geforderte Mehrheitsbeteiligung abgelehnt. Nun erklärte sich Sofia mit einem 50-prozentigen Anteil einverstanden – und die entsprechenden Abkommen konnten unterzeichnet werden.