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Sarkozy und Uribe wollen Geiseln aus Gewalt der Rebellen befreien.

 Sarkozy und Uribe wollen Geiseln aus Gewalt der Rebellen befreien.
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Der Besuch von Kolumbiens Präsident Alvaro Uribe in Paris, hat ganz im Zeichen der Geiselbefreiungen gestanden. Nicolas Sarkozy drang auf Garantien für die Unabhängigkeit der Vermittler. Frankreich, Spanien, die Schweiz unterstützen Bemühungen der katholischen Kirche, die Gefangenen frei zu bekommen.

Die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens FARC, halten mindestens 750 Menschen im Urwald fest. Sarkozy setzt sich besonders für die Freilassung der vor 6 Jahren von der linksgerichteten FARC verschleppten Grünen-Politikerin Ingrid Betancourt ein. Sie ist Französisin. Von ihr fehlt jede Spur.

Venezuelas Präsident Hugo Chavez hatte vorgeschlagen, die FARC als politische Kraft anzuerkennen und von der EU-Terrorliste zu streichen. Uribe hat dies abgeleht. Merkel ebenfalls.

In einer von Chavez eingefädelten Aktion sind am 10. Januar, zwei Geiseln von der FARC freigelassen worden. Die FARC bekämpft seit Jahrzehnten die kolumbianische Zentralregierung und finanziert sich durch Drogenhandel und Kokainanbau.