Eilmeldung
This content is not available in your region

Prodi kämpft um politisches Überleben

 Prodi kämpft um politisches Überleben
Schriftgrösse Aa Aa

Im italienischen Senat geht es heute für Ministerpräsident Romano Prodi um sein politisches Überleben. Seit ihm Ex-Justizminister Clemente Mastella mit seiner kleinen katholischen Partei die Unterstützung entzogen hat, kippte Prodis Mehrheit im Senat. Jetzt will Prodi noch entscheiden, ob er sich angesichts dieser Lage dem Vertrauensvotum dort überhaupt stellt.

Umberto Bossi von der oppositionellen Liga Nord ruft die Bürger bereits zu den Waffen:
“Neuwahlen oder wir machen eine Revolution, einen Befreiungskampf. Wir brauchen nur noch ein paar Waffen, aber die lassen sich finden.”

Gleichberechtigungsministerin Barbara Pollastrini schlägt versöhnlichere Töne an: “Jetzt wurde ja erst einmal in der Abgeordnetenkammer FÜR Prodi gestimmt. Das sollten wir nicht vergessen. Das zählt schließlich auch.”

In der Abgeordnetenkammer hält die Koalition noch die Mehrheit. Bei einem Scheitern der seit 20 Monaten regierenden Koalition aus bis vor kurzem neun Parteien sind Neuwahlen möglich.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.