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Harter Winter stellt China vor große Probleme bei Energieversorgung

Harter Winter stellt China vor große Probleme bei Energieversorgung
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In China haben die schwersten Schneefälle seit Jahrzehnten zu schweren Engpässen bei Transport und Energieversorgung geführt. Nach Angaben staatlicher Medien steckten Hundertausende Menschen in Bahnhöfen, Busstationen und Flughäfen fest. Wegen der traditionellen Neujahrsfeier am 7. Februar sind viele Chinesen unterwegs zu ihren Familien.

Die Regierung stoppte den Export von Kohle, um die Energieversorgung zu sichern. Der harte Winter führte bei der Stromproduktion bisher zu Ausfällen von fast 40 Gigawatt – das entspricht 5,6 Prozent der gesamten chinesischen Energieerzeugung. Die Wirtschaft verlor bereits 1,7 Milliarden Euro.

Unsichere Energieversorgung und massive Infrastrukturprobleme erweisen sich erneut als Achillesferse der Wirtschaft der Volksrepublik. Dies zu einem Zeitpunkt, an dem Peking das schwerste Jahr der jüngeren Geschichte voraussagt.

Befürchtet wird, dass eine Rezession in den USA zu einem massiven Nachfragerückgang nach chinesischen Produkten führt. Die Shanghaier Börse brach wie schon in der Vorwoche um mehr als sieben Prozent ein. Medien sprachen erneut von einem “schwarzen Montag”.