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Italien sucht Ausweg aus der Regierungskrise

Italien sucht Ausweg aus der Regierungskrise
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In Italien soll sich nun heute entscheiden, wie es in der Regierungskrise weitergeht. Staatspräsident Giorgio Napolitano hat seit dem Rücktritt von Regierungschef Romano Prodi reichlich Gespräche geführt.

Nach Zeitungsberichten könnte er heute Senatspräsident Franco Marini damit beauftragen, eine Übergangsregierung zu bilden. Diese Regierung hätte vor allem die Aufgabe, die geplante Reform des Wahlrechts umzusetzen. Auch Innenminister Giuliano Amato gilt aber noch als möglicher Chef eines solchen Übergangskabinetts.

Ob aber erst diese Reform kommen soll, oder ob das Parlament ohne Reform gleich neu gewählt wird, ist die Grundfrage. Vor allem das Mitte-Rechts-Bündnis des vorherigen Regierungschefs Silvio Berlusconi will so schnell wie möglich wählen lassen; in den Umfragen liegt es deutlich vorn.

Auch die kleinen Parteien Italiens sind nicht versessen auf das neue Wahlrecht: Schließlich hätten sie es dann schwerer, ins Parlament zu kommen.