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Schießerei am Grenübergang Rafah: Ägyptische Grenzpolizisten töten einen Palästinenser

 Schießerei am Grenübergang Rafah: Ägyptische Grenzpolizisten töten einen Palästinenser
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Tausende Anhänger der radikalislamischen Hamas haben am Montag abend in Gaza-Stadt für die erneute Öffnung der Grenze zwischen Ägypten und dem Gazastreifen demonstriert. Das Hauptanliegen der vielfach jugendlichen Aktivisten: Wenn schon der Grenzübergang Rafah nicht völlig geöffnet werden könne, so müsse doch wenigstens der Grenzübertritt für Palästinenser aus dem Gazastreifen möglich sein.

An der Grenze selbst kam es unterdessen zu Ausschreitungen. Ägyptische Sicherheitskräfte schossen auf mehrere Palästinenser, die aus Verärgerung über die neuerliche Schließung des Grenzübergangs mit Steinen warfen. Nach palästinensischen Angaben wurde ein Mensch getötet, rund 60 weitere erlitten Verletzungen. Vor eineinhalb Wochen hatten Hamas-Mitglieder mehrere Durchbrüche in die Grenzanlage gesprengt.

Hunderttausende Palästinenser waren daraufhin auf die andere Seite geströmt, um vor allem Nahrungsmittel einzukaufen, die wegen der israelischen Abriegelung des Gazastreifens knapp geworden waren. Nachdem ägyptische Patrouillen mehrfach bewaffnete Palästinenser an der Grenze festgenommen hatten, wurde der Übergang wieder hermetisch abgeriegelt.