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Festnahmen bei Homosexuellen-Kundgebung in Moskau

 Festnahmen bei Homosexuellen-Kundgebung in Moskau
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Die russische Polizei hat mit einem Großaufgebot eine Kundgebung von Homosexuellen im Zentrum Moskaus aufgelöst. Die Behörden hatten die Veranstaltung wiederum nicht erlaubt, wie schon ähnliche Kundgebungen in der Vergangenheit.

Doch die meisten der rund ein Dutzend Festgenommenen waren nach Angaben der Polizei Anhänger der rechten Szene. Sie waren mit Faustschlägen und Fußtritten gegen Kundgebungs-teilnehmer vorgegangen.

Außerdem demonstrierten russisch-orthodoxe Gläubige vor dem Rathaus der Hauptstadt gegen die Veranstaltung. In Russland sind zwar homosexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen seit 1993 nicht mehr strafbar. Doch nach wie vor gibt es fast überall in der früheren Sowjetunion keinerlei Toleranz für Schwule und Lesben.