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Rebellen im Tschad weiter auf Vormarsch

 Rebellen im Tschad weiter auf Vormarsch
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Die Rebellen im Tschad haben ihren Vormarsch fortgesetzt. Nach eigenen Angaben nahmen sie die Ortschaft Am-Zoer im Osten des nordafrikanischen Landes ein. Nicht weit entfernt liegt die Stadt Abescheh, die internationalen Hilfsorganisationen als Stützpunkt für humanitäre Operationen dient – vor allem für die Flüchtlinge aus dem nahegelegenen Nachbarstaat Sudan. Nach UN-Angaben ist die Stadt praktisch eingeschlossen.

Die Rebellenallianz hat seit dem Beginn der laufenden Offensive am vergangenen Wochenende drei Städte eingenommen. Der Präsident des Tschad, Idriss Déby, beschuldigte die EU-Friedenstruppe EUFOR, die Rebellen indirekt zu unterstützen: Sie lasse zu, dass die Rebellen von Hilfsorganisationen Treibstoff und Fahrzeuge stehlen, sagte Deby im Fernsehen. Er wirft auch dem Nachbarland Sudan vor, die Rebellen zu unterstützen. Die knapp 4000 Mann starke EU-Friedenstruppe ist an der Grenze zum Sudan stationiert – seit Beginn dieses Jahres. Sie soll dort vor allem für die Sicherheit der rund 250 000 Flüchtlinge aus der sudanesischen Krisen-Region Darfur sorgen.

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