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Buch über Walesa alias IM "Bolek" in Warschau nach wenigen Stunden vergriffen

 Buch über Walesa alias IM "Bolek" in Warschau nach wenigen Stunden vergriffen
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Innerhalb weniger Stunden ist in Polen ein Buch über den früheren Gewerkschaftsführer Lech Walesa und dessen angebliche Spitzeltätigkeit für den Geheimdienst ausverkauft gewesen. Vor dem Institut des Nationalen Gedenkens in Warschau, wo das Buch verkauft wurde, hatte sich eine lange Warteschlange gebildet.

Walesa wies alle in dem 750-Seiten-Werk geäußerten Vorwürfe gegen ihn zurück und drohte den Autoren mit einem Prozess. Er habe nie für den Geheimdienst gearbeitet.

Die Autoren, zwei Historiker, behaupten, der spätere Friedensnobelpreisträger Walesa
habe Anfang der 70er Jahre in seiner Zeit an der Danziger Leninwerft als Inoffizieller Mitarbeiter (IM)mit dem Decknamen “Bolek” mit dem Geheimdienst
zusammengearbeitet und dafür Geld bekommen. Nach seiner Wahl zum Staatspräsidenten 1990 habe er kompromittierende Dokumente beseitigt.

Regierungschef Donald Tusk warnte, das Buch könne die Legende des Arbeiterhelden zerstören
und damit Polen schaden.

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