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Wieder Proteste in Eriwan gegen Präsident Sarkissjan

Wieder Proteste in Eriwan gegen Präsident Sarkissjan
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Tausende Menschen haben am Freitag in der armenischen Hauptstadt Eriwan gegen die Politik von Präsident Sersch Sarkissjan protestiert. Sie verlangten Sarkissjans Rücktritt sowie Neuwahlen. Die Kundgebung war von den Behörden nicht genehmigt worden. Die Polizei sprach von 5000 Teilnehmern, die Opposition hingegen von mehr als 30.000. Zahlreiche Oppositionelle forderten die sofortige Freilassung ihrer Anhänger, die bei den Krawallen Anfang März verhaftet worden waren. In den kommenden Wochen will die Opposition die Proteste verschärfen. Geplant ist unter anderem ein 28-tägiger Sitzstreik.

Damit wollen die Regierungsgegner den Druck auf Präsident Sarkissjan verstärken. Sie kritisieren vor allem, dass der Staatschef seit seiner umstrittenen Wahl im Februar jeglichen Dialog mit der Opposition ablehne. Deren Kandidat Lewon Ter-Petrossjan war nach der Präsidentschaftswahl unter Hausarrest gestellt worden. Daraufhin kam es Anfang März zu Protesten, die die armenische Führung blutig niederschlug.