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US-Vertreter nimmt an Iran-Gesprächen teil

US-Vertreter nimmt an Iran-Gesprächen teil
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Erstmals nimmt an diesem Samstag in Genf mit William Burns auch ein hochrangiger US-Vertreter an den Gesprächen über das iranische Atomprogramm teil. Burns, Nummer drei im US-Außenministerium, wird zwar nicht mit verhandeln. Er tritt aber symbolhaft erstmals seit 30 Jahren wieder als US-Vertreter zusammen mit einem iranischen Diplomaten auf. Außerdem sind die fünf Vetomächte des Weltsicherheitsrates und Deutschland an den Gesprächen beteilligt. US-Außenministerin Condoleezza Rice sagte, die Teilnahme eines Amerikaners sei ein “starkes Signal” für die Bereitschaft Washingtons, den Konflikt friedlich beizulegen. Die USA hätten es mit der Diplomatie immer ernst gemeint und das sei auch weiterhin der Fall. Der iranische Chefunterhändler Said Dschalili betonte, Teheran werde der Forderung der Weltgemeinschaft nach einer bedingungslosen Einstellung seines Atomprogramms nicht nachkommen. Diplomaten hoffen dennoch auf eine schrittweise Annäherung. Auf dem Tisch liegt ein Kooperatioansangebot, das die Europäische Union im Namen der UN-Vetomächte und Deutschlands Mitte Juni vorgelegt hat. Es sieht eine enge wirtschaftliche, wissenschaftliche und politische Zuammenarbeit vor.