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17 Tote nach Explosionsunglück in der Türkei

 17 Tote nach Explosionsunglück in der Türkei
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Nach dem Einsturz des Wohnheims einer Koranschule in der Türkei ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Nach offiziellen Angaben starben mindestens 17 Mädchen in den Trümmern. Mindestens 27 Schülerinnen und Lehrer wurden verletzt. Wahrscheinlich ist das Gebäude eingestürzt, nachdem der Gastank der Schule explodiert war. Auch Stunden nach dem Unglück suchten die Rettungsmannschaften noch nach sechs Kindern. Doch gab es nur wenig Hoffnung, sie lebend zu finden. Große Teile des dreistöckigen Gebäudes waren durch die Detonation, in den frühen Morgenstunden, völlig eingestürzt.

Das Unglück ereignete sich in einem Dorf in der Nähe von Taşkent in der südtürkischen Provinz Konya. Hier organisiert eine religiöse Stiftung in den Sommerferien Korankurse für Mädchen zwischen acht und 16 Jahren. Erst vor fünf Jahren waren bei einem ähnlichen Explosionsunglück in der türkischen Stadt Kayseri zehn Koranschüler ums Leben gekommen.