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Adidas sprintet zu Gewinnen

Adidas sprintet zu Gewinnen
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Die Fußball-Europameisterschaft und die bevorstehenden Olympischen Spiele in Peking haben Adidas beflügelt. Die weltweite Nummer zwei der Sportausrüster verbuchte für das Halbjahr 2008 erneut einen Umsatz- und Gewinnzuwachs. Der Gewinn kletterte um 12 Prozent auf 116 Millionen Euro, teilte der Konzern mit. Damit übertraf Adidas deutlich die Erwartungen von Analysten. Der Umsatz wuchs im gleichen Zeitraum um fünf Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Das Plus kam vor allem von der Traditionsmarke Adidas.

Am stärksten konnte der Konzern in Asien und Lateinamerika zulegen. Gefolgt von Europa. Dagegen gab es in Nordamerika Umsatzeinbußen von acht Prozent. Grund ist der schwache US-Markt, von dem besonders die amerikanische Tochter Reebok betroffen war. Die US-Verbraucher bleiben zurückhaltend. Die Rezessionssorgen und die Folgen der Hypothekenkrise haben ihnen die Kauflaune verdorben.

Das macht nicht nur Reebok, sondern auch den Konkurrenten Nike und Puma zu schaffen. Fürs Gesamtjahr bleibt Adidas dennoch optimistisch und bestätigte seine Gewinnprognose. Der Überschuss soll 15 Prozent über dem vom vergangenen Jahr liegen.