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Russland verzögert weiter Truppenabzug

Russland verzögert weiter Truppenabzug
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Statt seine Truppen aus Georgien abzuziehen, lässt Moskau seine Soldaten immer weiter ins Landesinnere vorrücken. Wie schon seit Tagen heißt es aus dem Kreml dazu, vor einem endgültigen Abzug seien Sicherheitsmaßnahmen nötig. Russische Panzerfahrzeuge kommen dabei der georgischen Hauptstadt Tiflis immer näher. Präsident Michail Saakashvili beklagte, russische Panzer würden sich darüber hinaus zwei anderen Städten in Zentralgeorgien nähern. Immer mehr Teile seines Landes seien unter russischer Kontrolle. Allerdings gibt es für diese Angaben keine unabhängige Bestätigung.

Die russische Armee rechtfertigt ihre Verbleiben im Land mit einem Passus im geplanten Waffenstillstandsabkommen. Russland kann danach bis zur Einsetzung einer internationaler Überwachung nicht näher definierte Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Nach russischer Lesart ist das zum Beispiel die Bergung nicht explodierter Munition. Unklar ist, ob dies die Rolle einer Kriegspartei, oder die einer Friedenstruppe ist.