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Italienische Regierung will 7000 Häftlinge entlassen

 Italienische Regierung will 7000 Häftlinge entlassen
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Die italienische Regierung will mehr als 7000 Gefangene in den offenen Vollzug entlassen. Damit will sie gegen die Überfüllung der Gefängnisse vorgehen. Rund 4000 von ihnen sollen unter Hausrarrest gestellt werden, gut 3000 sollen in ihre Heimatländer abgeschoben werden.

Justizminister Angelino Alfano sagte, wenn immer die Gesetzeslage es erlaube, sollten verurteilte Straftäter aus dem Ausland in ihre Heimatländer zurückgeführt werden. Es gebe angesichts der Überfüllung italienischer Gefängnisse keinen Grund dafür, dass sie Plätze dort besetzten.

Die Häftlinge, die unter Hausarrest gestellt werden, sollen elektronische Fußbänder erhalten, anhand derer sie stets unter Kontrolle der Behörden stehen.