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Schuldspruch für drei "Flüssigbomber" in Großbritannien

Schuldspruch für drei "Flüssigbomber" in Großbritannien
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Ein Gericht in London hat drei britische Muslime in Zusammenhang mit geplanten Flüssigbomben-Anschlägen auf Flugzeuge schuldig gesprochen. Abdulla Ahmed Ali, Assad Sarwar und Tanvir Hussein hätten geplant, Menschen zu ermorden, hieß es. Dem Vorwurf der Staatsanwaltschaft, die Angeklagten hätten die Anschläge auf transatlantischen Flügen verüben wollen, folgten die Geschworenen allerdings nicht. Insgesamt waren acht Verdächtige in Zusammenhang mit den vereitelten Anschlägen angeklagt. Einer der Beschuldigten wurde frei gesprochen, bei den anderen vier konnte die Jury sich nicht auf ein Urteil einigen.

Am 10. August 2006 waren die in den Medien als “Flüssigbomber” bezeichneten Männer verhaftet worden. Ihre Festnahme führte dazu, dass Flugreisenden weltweit die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck untersagt wurde. Tausende Passagiere reagierten verärgert. Flughafenbetreibern und Fluggesellschaften entstanden Kosten in Millionenhöhe.