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EU-Kommission korrigiert Wachstumsprognose nach unten

 EU-Kommission korrigiert Wachstumsprognose nach unten
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Währungskommissar Joaquin Almunia hat die neueste Konjunkturprognose der EU-Kommission vorgestellt. Angesichts hoher Rohstoffpreise und anhaltender Turbulenzen auf den Finanzmärkten geht Brüssel von sinkenden Wachstumserwartungen aus.

Das Jahr 2009 werde in Europa wirtschaftlich deutlich schwächer beginnen. Zu hoffen sei, daß die derzeitige Flaute im Laufe des nächsten Jahres überwunden werden könne, so Almunia.

Die Kommission geht für die Eurozone nur noch von einem Wachstum von 1,3 Prozent aus. Das sind 0,4 Punkte als im April vorhergesagt. Im zweiten Quartal gab es in der Eurozone ein Wachstumsplus von 1,4 Prozent, deutlich weniger als zwischen Januar und März.

Allgemein rief Almunia die Mitgliedstaaten auf, an ihrem Reformkurs festzuhalten – trotz eines schwierigen und unsicheren Umfelds. Dies sei entscheidend, um Arbeitsplätze zu schaffen und um besser mit äußeren Schocks wie der US-Immobilienkrise umzugehen. Außerdem müsste die öffentlichen Haushalte weiter saniert werden.

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