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Feuer im Eurotunnel: Verkehrsbehinderungen dauern an

 Feuer im Eurotunnel: Verkehrsbehinderungen dauern an
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Nach dem Brand im Eurotunnel zwischen Frankreich und Großbritannien kann der Bahnverkehr voraussichtlich auch am Freitag noch nicht wieder aufgenommen werden. Eine Sprecherin der Eurotunnel-Gesellschaft teilte mit, nach einer technischen Inspektion werde die vom Feuer nicht betroffene Tunnelröhre möglicherweise am Abend wieder geöffnet.

Der 50 Kilometer lange Tunnel unter dem Ärmelkanal verbindet Calais und Folkestone. Neben dem Eurostar verkehren auch Fracht- und Autozüge auf der Strecke. Gestern war auf einem Frachtzug ein Lkw in Brand geraten, der eine hochgiftige Chemikalie geladen hatte. Medien berichteten, dass eine solche Fracht eigentlich nicht durch den Tunnel transportiert werden dürfe; eine offizielle Bestätigung dafür gab es allerdings nicht. 14 Menschen erlitten leichte Verletzungen; fünf Eurostarzüge mit rund 2000 Passagieren mussten die Fahrt abbrechen und zu den Startbahnhöfen zurückkehren. Von der Sperre des Tunnels sind Tausende Fahrgäste betroffen. Eurostar rief dazu auf, geplante Reisen wenn möglich zu verschieben.

Es ist nicht das erste derartige Unglück im Eurotunnel: 1996, zwei Jahre nach der Eröffnung, geriet ein Zug, der Lastwagen transportierte, in Brand – der Schaden ging in die Millionen.

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