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NATO und Georgien gründen gemeinsame Kommission

NATO und Georgien gründen gemeinsame Kommission
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Georgien und die NATO wollen enger zusammenrücken. Sechs Wochen nach dem Ende der Kämpfe im Kaukaus gründeten sie eine Kommission für politische und militärische Zusammenarbeit. Erstmals hatte dazu der Rat der 26 Botschafter der Allianz in Tiflis getagt.

Die neue Kommission werde die Entwicklungen in Georgien diskutieren und über eine mögliche Unterstützung des Verteidigungsbündnisses für Georgien sprechen, so NATO-Generalsekretär Japp de Hoop Scheffer. Dies werde den politischen Dialog vertiefen, und das sei ein gutes Ergebnis.

Dass Moskau seine Truppenpräsenz in den abtrünnigen georgischen Gebieten Abchasien und Südossetien erhöht, bezeichnete der NATO-Generalsekretär als nicht hinnehmbar.

Im Dezember will die NATO erneut über eine spätere Aufnahme Georgiens beraten. Dazu seien weitere Reformen nötig, so de Hoop Scheffer weiter. Der russische NATO-Botschafter warnte seinerseits vor einer Aufnahme Georgiens in das Bündnis. Die NATO riskiere so, in einen “fremden Krieg” hineingezogen zu werden.

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