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Russland und Deutschland unterwegs zur Normalität

Russland und Deutschland unterwegs zur Normalität
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Hauptsache, im Gespräch bleiben –
die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft den russischen Präsidenten Dmitri Medwedew zum erstenmal seit dem Georgien-Konflikt im August. Der Anlass: Der Petersburger Dialog, die jährlichen Regierungskonsultationen.

Wegen der Spannungen im Kaukasus ist die deutsche Delegation – auch von Seiten der Wirtschaft – wesentlich kleiner als sonst. An Themen kein Mangel.

Angela Merkel: “Ich sage, wir haben noch nicht die Architektur der Welt in Form von internationaler Kooperation wie wir sie brauchen, um von den sicherheitspolitischen Fragen – sprich Stärkung der UNO, de UN-SIcherheitsrates bis zu den finanzpolitischen Fragen sprich: neue Rolle des IWF vielleicht und Finanzmarktregeln, diese Architektur gefunden zu haben, wir brauchen sie, ich bin davon zutiefst überzeugt und übrigens nicht erst seit dieser Finanzmarktkrise.”

Als “offenes Diskussionsforum” existiert der Petersburger Dialog seit 2001.

Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Russlands, mit 57 Milliarden Euro Handelsvolumen.
In Russland sind rund 4.600 deutsche Unternehmen aktiv.

Russland liefert ein Drittel des Erdöls und gut 40 Prozent des Erdgases auf dem deutschen Markt, Tendenz steigend und zwar rapide.