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Physik-Nobelpreis an drei Wissenschaftler für Forschung zu subatomaren Teilchen

 Physik-Nobelpreis an drei Wissenschaftler für Forschung zu subatomaren Teilchen
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Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an zwei japanische Wissenschaftler und einen aus Japan stammenden Forscher in den USA. Das Nobelkomitee für Physik würdigt mit dem Preis ihre Arbeiten auf dem Gebiet der kleinsten, subatomaren Teilchen. Der Preis geht zu einer Hälfte an Yoichiro Nambu: Der 87-jährige US-Amerikaner wird für seine Entdeckung der “spontanen Symmetriebrechung” geehrt. Dieses Konzept ist von fundamentaler Bedeutung, um die Existenz der Materie zu erklären.

Seine beiden Kollegen in Japan erhalten die andere Hälfte des Preises für ihre Entdeckung des Ursprungs der gebrochenen Symmetrie und für weitere Arbeiten auf diesem Gebiet. Toshihide Masukawa erklärte in einer ersten Reaktion, er mache sich Sorgen um die Studenten von heute, denen unter ständigem Prüfungsdruck der Wissensdurst verlorengehe. Sein Kollege Makoto Kobayashi sagte, die Entscheidung des Nobelkomitees sei grossartig für Japan, denn es sei schon einige Jahre her, dass ein Nobelpreis nach Japan vergeben worden sei. Ministerpräsident Taro Aso gratulierte den Gewinnern telefonisch.