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NATO-Verteidigungsminister beraten über Afghanistan-Einsatz

 NATO-Verteidigungsminister beraten über Afghanistan-Einsatz
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Der Truppeneinsatz in Afghanistan und der Beitrittswunsch Georgiens stehen auf der Tagesordnung eines zweitägigen Treffens der NATO-Verteidigungsminister in Budapest. Beim Thema Afghanistan droht Streit unter den 26 Ministern. Der amerikanische Oberbefehlshaber der Schutztruppe ISAF hat vorgeschlagen, die Truppe auch gegen den Opium-Anbau einzusetzen.

Die radikal-islamischen Taliban finanzieren sich vor allem aus Drogengeldern. Aus Afghanistan kommen rund 90 Prozent des weltweit produzierten Opiums, das vor allem zu Heroin weiterverarbeitet wird.

Doch der Anti-Drogen-Einsatz ist vom Operationsplan der ISAF bislang nicht abgedeckt.
Zu den Gegnern einer Ausweitung gehört Deutschland. Die Bundesrepublik hat
rund 3300 Soldaten in der ISAF eingesetzt. Das Mandat des Bundestages soll nach dem Willen der Regierung in Berlin auf maximal 4500 ausgeweitet werden.

Die NATO-Minister wollen der afghanischen Regierung zusätzliche Unterstützung bei der geplanten Vergrößerung ihrer eigenen Streitkräfte versprechen. Funktionierende afghanische Streitkräfte seien die Voraussetzung für einen Abzug der ISAF-Truppen, sagte ein NATO-Sprecher in Brüssel. An dem NATO-Treffen nimmt auch der afghanische Verteidigungsminister Abdel Rahim Wardak teil.

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