Eilmeldung

NATO im Kampf gegen Drogen noch uneinig

 NATO im Kampf gegen Drogen noch uneinig
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Die Verteidigungsminister der NATO-Staaten haben auf ihrem Treffen in Budapest eine Entscheidung über einen verschärften Kampf gegen die Drogenproduktion in Afghanistan vertagt. Freitag wollen die Minister die Verhandlungen wieder aufnehmen.

Der amerikanische Oberbefehlshaber der Schutztruppe ISAF fordert seine Soldaten auch gegen den Opium-Anbau in Afghanistan einzusetzen. Doch der Anti-Drogen-Einsatz ist vom Operationsplan der ISAF bislang nicht abgedeckt.

US- Verteidigungsminister Robert Gates sagte, niemand wolle die Lebensmittel- Ernte von Bauern zerstören. Aber es sei nötig, die Drogenlabore und ihre Betreiber aufzuspüren sowie den Geldfluss der Taliban zu unterbrechen.

Die radikal-islamischen Taliban finanzieren sich vor allem aus Drogengeldern. Aus Afghanistan kommen rund 90 Prozent der Opium- Weltproduktion. Zu den Gegnern einer Ausweitung gehört Deutschland.

Die NATO-Minister wollen der afghanischen Regierung zusätzliche Unterstützung bei der geplanten Vergrößerung ihrer eigenen Streitkräfte versprechen.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.