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Britische Regierung investiert 47 Milliarden Euro zur Rettung von Banken

Britische Regierung investiert 47 Milliarden Euro zur Rettung von Banken
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Die britische Regierung springt zur Rettung der Bankenlandschaft bei drei Großbanken als neuer Anteilseigner ein und versorgt die Kreditinstitute mit einer Kapitalspritze von 47 Milliarden Euro. Premierminister Gordon Brown sagte, eine solche Aktion habe es noch nie gegeben, sie sei aber unverzichtbar für alle. Das sei nicht nur wichtig für Ökonomen und Finanzexperten, sondern für jede Familie und jedes Unternehmen in Großbritannien. In außergewöhnlichen Zeiten, in denen die Finanzmärkte nicht mehr funktionierten, könne die Regierung die Menschen nicht einfach allein lassen. Für Sparer, kleine Unternehmen und Hausbesitzer müsse die Regierung in unstabilen Zeiten ein Felsen der Stabilität sein, auf den die Briten sich verlassen können müssten. Einige Banken sind bereits Opfer der Finanzkrise geworden. Die britische Regierung wird nun der Bank HBOS rund 7 Milliarden Euro zur Verfügung stellen und dem Institut Lloyds mehr als 14 Milliarden. Die beiden Banken stehen vor der Fusion. An der fusionierten Großbank Lloyds/HBOS wird der Staat einen Anteil von 40 Prozent halten. Für die Royal Bank of Scotland stehen Steuergelder von 25 Milliarden Euro bereit. Das Finanzministerium betonte, nicht dauerhaft Investor der Banken bleiben zu wollen. Schon jetzt kontrolliert die Regierung die verstaatlichten Hypothekenbanken Northern Rock und Bradford & Bingley.