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Opposition in Aserbaidschan nennt Wiederwahl des Präsidenten eine Farce

 Opposition in Aserbaidschan nennt Wiederwahl des Präsidenten eine Farce
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Die Wiederwahl von Ilcham Alijew zum Staatspräsidenten Aserbaidschans
ist von der Opposition als Farce bezeichnet worden. Nach amtlichen Angaben erhielt Alijew 89 Prozent der Stimmen.

Auf einer Pressekonferenz von Oppositionsparteien in der Hauptstadt Baku hieß es, nur rund 20 Prozent der Wahlberechtigten hätten teilgenommen – und nicht 75 Prozent, wie von der Wahlkommission angegeben.

Die Beobachter der OSZE bewerteten die Wahl als nicht wirklich demokratisch. Doch im Vergleich zu früheren Wahlen habe es Verbesserungen gegeben. Der Vater des wiedergewählten Präsidenten, Haidar Alijew führte das Land schon zu Sowjetzeiten. Ein Journalist in Baku sagte, das Ergebnis von 89 Prozent für Iljam Alijew sei unglaubwürdig: Dessen Vater sei als Präsident viel populärer gewesen, doch bei Wahlen habe er Ergebnisse von höchstens 75 Prozent erreicht. Auf den Stimmzetteln standen zwar weitere Kandidaten, aber in den Medien waren sie im Wahlkampf fast nie zu sehen.