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Terrorverdächtige in Spanien festgenommen

Terrorverdächtige in Spanien festgenommen
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Bei Razzien in mehreren spanischen Städten hat die Polizei mindestens 13 Terrorverdächtige festgenommen. Die Männer stammen aus Marokko und sollen einer Zelle angehört haben, die das al-Qaida-Netzwerk finanziell unterstützte. Außerdem sollen sie potenzielle Terroristen für den Irak angeworben haben. Innenminister Alfredo Perez Rubalcaba sagte, die Festgenommenen würden verdächtigt, Fluchthilfe für fünf Personen geleistet zu haben, die an den islamistischen Anschlägen vom 11. März 2004 beteiligt gewesen seien. Die meisten Festnahmen gab es in der Umgebung von Barcelona. Aber auch in der Hauptstadt Madrid sowie im südspanischen Algeciras schlug die Polizei zu. Die Ermittler durchsuchten dabei auch mehrere Wohnungen. Vor einem Jahr waren 21 Angeklagte aus dem islamistischen Milieu zu Haftstrafen verurteilt worden. Auch sie sollen an die Anschläge von 2004 in Madrid verwickelt gewesen sein. Dabei waren 191 Menschen getötet und mehr als 1800 verletzt worden.