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Johns Ass: Joe der Klempner

Johns Ass: Joe der Klempner
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Joe Wurzelbacher sollte die Wahl entscheiden. Auch in Amerika hat nun ein Klempner in der großen Politik mitgemischt.

Der Handwerker aus Ohio steht für die umkämpfte Mittelklasse. Und für einen, der durch Obamas Pläne mehr Steuern zahlen könnte, falls er seinen Betrieb kauft. Das hatte er dem Demokraten kürzlich geklagt. Joe sollte McCains großer Trumpf werden. Sein Name fiel im Duell zwei Dutzend mal.

“Ich war verblüfft”, so Wurzelsbacher, “plötzlich sagen Präsidentschaftskandidaten meinen Namen im Fernsehen. Ich war baff. Wenn McCain gewinnt, komme ich vielleicht noch ein, zwei Tage zu Ruhm. Wenn es Obama wird, bin ich nur noch eine Fußnote. Das wäre auch okay.”

Beim Publikum kam Wurzelbacher nach einer Weile nicht mehr gut an. Wenn auf ihn die Rede kam, gingen die Quoten nach unten. Und auch McCains Ruder konnte er nicht rumreißen. Der aber lud ihn zu einer seiner letzten Wahlkampfveranstaltungen ein. Für wen Wurzelbacher in zweieinhalb Wochen stimmen will, liess er offen.