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Im US-Wahlkampf lachen die einen – während den anderen das Lachen vergeht

Im US-Wahlkampf lachen die einen – während den anderen das Lachen vergeht
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Während ihres letzten Fernsehduells waren die beiden US-Präsidentschaftskandidaten sich heftig an den Karren gefahren – knapp 24 Stunden später präsentierte sie sich in bester Scherzlaune – gemeinsam auf einem Gala-Diner in New York. John McCain nahm sich auf der katholischen Benefiz-Veranstaltung sogar selbst ins Visier: “Ich werde das Gefühl nicht los, dass selbst hier einige sich für mich stark machen!”, anschließend zeigte er mit einem Seitenblick, wen er damit meinte: “ich bin entzückt sie hier zu sehen, Hillary!”

Barack Obama dagegen hatte keine Selbstironie nötig – sehen ihn doch die meisten Umfragen weit in Führung. Seine Witzchen zielten daher eher auf das ganze Wahlkampfprozedere: “Es ehrt die amerikanische Demokratie, dass wir beide in einer hart Wahlkampf so kurz vor dem Stichtag zusammenkommen – ohne dass vorher Bedingungen dafür ausgehandelt werden müssen.”

Einem unfreiwilligen Star des Wahlkampfs vergeht unterdessen das Lachen – und das ist keine gute Nachricht für McCain, denn der hatte Joe den Klempner am Tag zuvor berühmt gemacht, indem er ihn in der Fernsehdebatte mehrfach als den Durchschnitts-Amerikaner ansprach, der im Fall eines Wahlsiegs Obamas mehr Steuern bezahlen müsste. Nun scheint es, dass er gar nicht Joe heißt – und auch nicht wirklich Klempner ist. Obendrein soll er Steuerschulden haben – und weniger davon zahlen müssen, sollte Obama Präsident werden.

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