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Italien und EU streiten über Kosten für Klimapaket

Italien und EU streiten über Kosten für Klimapaket
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Die Klimaziele der EU-Kommission stoßen weiter auf Widerstand. Zwischen Rom und Brüssel ist nun ein Streit über die Kosten entbrannt. Bis 2020 sollen in der EU 20 Prozent weniger Treibhausgase ausgestoßen und 20 Prozent Energie einspart werden, sowie 20 Prozent erneuerbare Energien im Mix sein.

Zu teuer für Italiens Industrie, findet die Umweltministerin, Stefania Prestigiacomo. Es sei nur in Ordnung, die EU zu fragen, wer das alles bezahlen soll, nachdem sie die Kosten kalkuliert habe. Umweltkommissar Stavros Dimas sollte die Interessen aller Länder vertreten, Italien sei durch seinen Angriff verletzt.

Die Regierung Berlusconi, die gemeinsam mit anderen Ländern Sonderregeln durchgeboxt hatte, beziffert die Kosten auf jährlich 25 Milliarden Euro. Der Umweltkommissar kommt auf maximal die Hälfte und spricht von “Investitionen”. Bis Dezember wollen die EU-Staaten das Klimapaket zuschnüren.