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IWF-Chef soll Macht missbraucht haben

IWF-Chef soll Macht missbraucht haben
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Der Chef des Internationalen Währungsfonds wird des Machtmissbrauchs verdächtigt – zum einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt. Kaum war es Dominique Strauss Kahn gelungen, den IWF vor dem Hintergrund der Finanzkrise als Retter in der Not neu zu positionieren, wird er verdächtigt, mit einer ehemaligen Mitarbeiterin eine intime Affäre gehabt zu haben. Zudem berichtet die US-Presse, der IWF-Chef habe sich bei ihr eventuell durch eine überhöhten Abfindung erkenntlich gezeigt.

Manche Beobachter erinnern nun daran, dass der frühere französische Finanzminister wegen undurchsichter Affären schon einmal zurücktreten musste – andere spekulieren über ein politisches Manöver – da er als sein möglicher Kandidat für die französischen Präsidentschaftswahlen in vier Jahren gehandelt wird. Für den Währungsfonds ist der Zwischenfall eine Belastung für seinen Ruf, zumal auch Paul Wolfowitz, der frühere Chef der Weltbank (der Zwillingsinstitution des IWF) vor etwas über einem Jahr den Hut nehmen musste – wegen einer Affäre mit einer Kollegin.