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Großbritanniens neuer Immigrationsminister will weniger Zuwanderer

Großbritanniens neuer Immigrationsminister will weniger Zuwanderer
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Auf britischen Feldern sollen weniger ausländische Hände helfen. Wegen des Wirtschaftsabschwungs will der neue Immigrationsminister die Zuwanderung beschränken. Eine Politikwende für Labour.

Es müsse ein Gleichgewicht geben zwischen denen, die kommen, und jenen die gehen, so Phil Woolas in der konservativen Times. Wenn Menschen ihre Jobs verlieren, werde Immigration zum heiklen Thema.

“Wir müssen über Zuwanderung reden”, so Woolas, “das nicht zu tun führt zu Problemen, wie vor sieben Jahren in meinem Wahlkreis. Wir müssen das überlegt und informiert tun ohne zu diskriminieren. Aber wir müssen darüber reden.”

Labour-Abgeordnete reagierten irritiert. Die konservative Opposition – die Zuwanderungs-Quoten fordert – fühlt sich hingegen ebenso bestätigt wie mancher Bürger.

Seit 2001 wuchs die britische Bevölkerung um zwei auf knapp 61 Millionen, größtenteils durch Zugewanderte. Die Regierung hatte kürzlich ein Punktesystem nach australischem Vorbild eingeführt, das sich an den Bedürfnissen der Wirtschaft orientiert.