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Europäischer Teilchenbeschleiniger offiziell eröffnet

 Europäischer Teilchenbeschleiniger offiziell eröffnet
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In Genf ist der europäische Teilchenbeschleuniger LHC offiziell eröffnet worden – obwohl er derzeit gar nicht funktioniert. Bei der Feier beim Europäischen Teilchenphysiklabor CERN fehlten sowohl der französische Präsident Nicolas Sarkozy, der stattdessen Premierminister Francois Fillon schickte, wie auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie wurde von Bundesforschungsministerin Annette Schavan vertreten. Der Bau des Ringbeschleunigers kostete rund drei Milliarden Euro. Der Schweizerische Bundespräsident Pascal Couchepin sagte, der Mensch sei dazu berufen, die Mysterien seiner Existenz zu erforschen, nach der Herkunft der Materie zu suchen und sie von innen zu verstehen.
Der riesige unterirdische Teilchenbeschleuniger war
nach 13 Jahren Bauzeit Anfang September in Betrieb gegangen. Kurz danach fiel er nach einer Panne im Kühlsystem aus und soll nun erst
im Frühjahr nächsten Jahres wieder aktiviert werden.
Mit ihm soll unter anderem der Ursprung des Universums erforscht werden. Bei Minus 271 Grad sollen Atomkerne fast mit Lichtgeschwindigkeit
kontrolliert aufeinander zurasen, die Daten des Aufpralls werden von vier Detektoren erfasst.